Behandlung von ADS im Kindesalter
Die Erkrankung
Das Krankheitsbild ADS ist der homöopathischen Behandlung sehr gut
zugänglich. Da unter dieser Krankheitsbezeichnung eine ganze Reihe von
Varianten zu finden sind und manchmal gar nicht klar ist, ob es sich
tatsächlich um ADS handelt, sollte zunächst durch Kinderärzte oder ein
sozialpädagogisches Zentrum, meist einer Kinderklinik angegliedert, die
Abklärung und Feststellung der Diagnose "ADS" erfolgt sein.
Daraufhin erfolgt die genaue Aufzeichnung der einzelnen
Krankheitszeichen des Kindes. Soweit möglich wird das Kind selbst
befragt, natürlich auch untersucht. Es ist jedoch hierbei unerlässlich,
ebenfalls die Eltern oder weitere Angehörige des Kindes zu befragen.
Neben den Auffälligkeiten des Krankheitsbildes ADS sind alle
Allgemeinsymptome des Kindes für die homöopathische Behandlung wichtig.
Dinge wie Schlafgewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen und
Unverträglichkeiten von Speisen und Getränken sind ebenso zu erfassen
wie Fragen nach anderen Vorerkrankungen, Neigung zu Allergien oder auch
bisherige Impfungen.
Die Heringsche Regel
Der nächste Schritt ist in der Homöopathie, die erfassten
Krankheitszeichen zu ordnen und ihrer Bedeutung nach zu gewichten.
Hierbei ist eine Vorgehensregel, die uns ein berühmter Homöopath
hinterlassen hat, eine wertvolle Hilfe: die sog. "Heringsche Regel",
benannt nach Constantin Hering. Hiernach erfolgt die Auswertung der
Symptome wie folgt:
1. Ungewöhnliche/auffällige Allgemeinsymptome
2. Ungewöhnliche/auffällige Lokalsymptome
3. Gewöhnliche Allgemeinsymptome
4. Gewöhnliche Lokalsymptome
Besondere Bedeutung haben bei ADS die Allgemeinsymptome des Körpers
und des Gemütes, da wir es bei ADS nicht mit einer akuten, sondern mit
einer chronischen Krankheit zu tun haben.
So geht es weiter

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